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Inklusion Antidiskriminirung???
- Valesca
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18 Dez 2013 18:07 #1
by Valesca
Replied by Valesca on topic Aw: Inklusion Antidiskriminirung???
Hallo Britta,
zur temporären Niedriegseilgarten Elementen und anderen kooperations Spielen wie SPinnennetz,Seilspiele sind Tätigkeiten die hier versichert werden.
Dazu schicke ich dir gern Infos zur Inklusion.Inklusion gehört auch zu den versicherten Tätigkeiten.
Inklusion beschreibt dabei die Gleichwertigkeit eines Menschen, ohne dass dabei Normalität vorausgesetzt wird. Normal ist vielmehr die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Die einzelne Person ist nicht mehr gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen, vielmehr ist es die Gesellschaft, die Strukturen schafft, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen erbringen können.. Aber auch Barrieren im übertragenen Sinn können abgebaut werden.
Auch im Bereich Klettern ist Inklusion ein großes Thema!
Hier mal ein interessanter Artikel zum Thema Inklusion im Bereich Klettern vom Karlsruhe Alpinverein.
Gelebte Inklusion in der Kletterhalle
Die Griffe sind die gleichen - in Grün, Rot oder auch Gelb weisen sie den Weg nach oben. Und doch ist die neue Kletterwand anders als die anderen Kletterwände in der Kletterhalle, kann doch in ihrer Neigung stufenlos verstellt werden und so insbesondere Menschen mit Behinderung und Kindern den Einstieg in die Kletterei ebnen. Die Wand ist ein gutes Beispiel für gelebte Inklusion von Menschen mit Behinderung, freute sich Bürgermeister Martin Lenz, der es sich nicht nehmen ließ, die Kletterwand am Samstag, 30. April, offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Sie stehe für eine ideale Verbindung von Sport und Sozialem, ergänzte der Jugend- und Sozialdezernent, an ihr wird deutlich, wie der sperrige Begriff der Inklusion mit Leben erfüllt werden kann.
Zwei Jahre lang hat ein Team um Matthias Henn an der Umsetzung der Idee, eine Brücke zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zu bauen, gearbeitet. Mit der Humanitären Botschaft e.V. und dem Kinderbüro der Stadt Karlsruhe fand die DAV Sektion Karlsruhe engagierte Sponsorensammler und Unterstützer. Die Wand, die stark abgesenkt werden kann, erfüllt nun gleich mehrere Funktionen. Zum einen können an ihr Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ihre ersten Meter in der Vertikalen erproben. Zum anderen bietet sie auch für ambitionierte Kletterer neues Potential.
Erbses Träume in Weiß
Noch bis zuletzt war an den Routen der neigbaren Wand geschraubt worden, am Premieren-Samstag wurde sie dann sofort nach dem offiziellen Startschuss in Beschlag genommen. Hierbei machten die behinderten Kletterneulinge die gleiche Erfahrung wie alle: Rauf geht es viel leichter als runter! Hat man ein paar Meter erklommen, verlangt das Abgelassen werden erstmal eine gehörige Portion überwindung ab. Glücklicherweise waren genügend erfahrene Kletterer zu Gange, um Raphael, Lisa, Nadine und die anderen Mutigen mit Zuspruch und Seilsicherung wieder wohlbehalten nach unten zu geleiten.
Spätestens in diesem Moment strahlten sie alle voller Stolz – und wurden von Erbse liebevoll portraitiert. Mit spitzer Feder zeichnete Erbse für die Anwesenden bleibende Erinnerungen – und mit dem passenden T-Shirt kletterte es sich anschließend umso besser. Zu Ehren des Klettercomiczeichners heißt die weiße Route an der absenkbaren Wand Erbses Träume. Peter, Erbses siebenjähriger klettererfahrener Sohn, erklomm die Route gleich mühelos. Sein Kommentar: Cool!
In die Gemeinschaft eingebunden
Die neigbare Kletterwand ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem selbstverständlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung auch im Klettersport. Die sozialen und psychischen Aspekte des Kletterns sind ebenso anspruchvoll wie seine körperlichen Herausforderungen. Beim Klettern ist man im Team eingebunden – im sprichwörtlichen wie auch übertragenden Sinne. Die Gemeinschaft bildet eine Brücke zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen.
Diese Brücke betritt nun jeden Dienstag die Sportklettergruppe für behinderte Menschen frei nach dem Motto Miteinander? Selbstverständlich! Da sind die Mitglieder der Hochtourengruppe, die sich spontan als Sicherer oder Hintersicherer engagieren, und da sind die behinderten und nicht behinderten Menschen, die sich ganz selbstverständlich auf die Kletter-Herausforderung einlassen. Aktuell klettern in der Gruppe etwa neun behinderte Menschen, darunter zwei Kinder und eine Jugendliche. Darüber hinaus wird die Wand bereits regelmäßig in Kooperationen für Menschen mit psychischen oder physischen Handicaps genutzt.
Auch für fortgeschrittene Kletterinnen und Kletterer ist die absenkbare Wand eine Bereicherung: Bei stärkerer Neigung ist Reibungskletterei angesagt. Weitere Varianten: Die Routen klettern ohne die Griffe zu benutzen – oder sich nur an den Henkeln hochziehen und dabei die Tritte keines Blickes zu würdigen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Man darf auf weitere Experimente gespannt sein. Ziel ist es, die Kletterhalle zu einem Ort des Miteinanders zu machen, an welchem alle – so verschieden sie auch sind – die Freuden des Kletterns erleben können.
Frauke Zahradnik, Matthias Henn, Helga Riedel
(erschienen: Karlsruhe Alpin 3/2011)
Dies gilt nicht nur für Kletterhallen sondern auch für Hochseilgärten. Gerne stehen wir im Versicherungsbereich Frage und Antwort und stellen ihnen gern ein persönliches Angebot zusammen.
zur temporären Niedriegseilgarten Elementen und anderen kooperations Spielen wie SPinnennetz,Seilspiele sind Tätigkeiten die hier versichert werden.
Dazu schicke ich dir gern Infos zur Inklusion.Inklusion gehört auch zu den versicherten Tätigkeiten.
Inklusion beschreibt dabei die Gleichwertigkeit eines Menschen, ohne dass dabei Normalität vorausgesetzt wird. Normal ist vielmehr die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Die einzelne Person ist nicht mehr gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen, vielmehr ist es die Gesellschaft, die Strukturen schafft, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen erbringen können.. Aber auch Barrieren im übertragenen Sinn können abgebaut werden.
Auch im Bereich Klettern ist Inklusion ein großes Thema!
Hier mal ein interessanter Artikel zum Thema Inklusion im Bereich Klettern vom Karlsruhe Alpinverein.
Gelebte Inklusion in der Kletterhalle
Die Griffe sind die gleichen - in Grün, Rot oder auch Gelb weisen sie den Weg nach oben. Und doch ist die neue Kletterwand anders als die anderen Kletterwände in der Kletterhalle, kann doch in ihrer Neigung stufenlos verstellt werden und so insbesondere Menschen mit Behinderung und Kindern den Einstieg in die Kletterei ebnen. Die Wand ist ein gutes Beispiel für gelebte Inklusion von Menschen mit Behinderung, freute sich Bürgermeister Martin Lenz, der es sich nicht nehmen ließ, die Kletterwand am Samstag, 30. April, offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Sie stehe für eine ideale Verbindung von Sport und Sozialem, ergänzte der Jugend- und Sozialdezernent, an ihr wird deutlich, wie der sperrige Begriff der Inklusion mit Leben erfüllt werden kann.
Zwei Jahre lang hat ein Team um Matthias Henn an der Umsetzung der Idee, eine Brücke zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zu bauen, gearbeitet. Mit der Humanitären Botschaft e.V. und dem Kinderbüro der Stadt Karlsruhe fand die DAV Sektion Karlsruhe engagierte Sponsorensammler und Unterstützer. Die Wand, die stark abgesenkt werden kann, erfüllt nun gleich mehrere Funktionen. Zum einen können an ihr Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ihre ersten Meter in der Vertikalen erproben. Zum anderen bietet sie auch für ambitionierte Kletterer neues Potential.
Erbses Träume in Weiß
Noch bis zuletzt war an den Routen der neigbaren Wand geschraubt worden, am Premieren-Samstag wurde sie dann sofort nach dem offiziellen Startschuss in Beschlag genommen. Hierbei machten die behinderten Kletterneulinge die gleiche Erfahrung wie alle: Rauf geht es viel leichter als runter! Hat man ein paar Meter erklommen, verlangt das Abgelassen werden erstmal eine gehörige Portion überwindung ab. Glücklicherweise waren genügend erfahrene Kletterer zu Gange, um Raphael, Lisa, Nadine und die anderen Mutigen mit Zuspruch und Seilsicherung wieder wohlbehalten nach unten zu geleiten.
Spätestens in diesem Moment strahlten sie alle voller Stolz – und wurden von Erbse liebevoll portraitiert. Mit spitzer Feder zeichnete Erbse für die Anwesenden bleibende Erinnerungen – und mit dem passenden T-Shirt kletterte es sich anschließend umso besser. Zu Ehren des Klettercomiczeichners heißt die weiße Route an der absenkbaren Wand Erbses Träume. Peter, Erbses siebenjähriger klettererfahrener Sohn, erklomm die Route gleich mühelos. Sein Kommentar: Cool!
In die Gemeinschaft eingebunden
Die neigbare Kletterwand ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem selbstverständlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung auch im Klettersport. Die sozialen und psychischen Aspekte des Kletterns sind ebenso anspruchvoll wie seine körperlichen Herausforderungen. Beim Klettern ist man im Team eingebunden – im sprichwörtlichen wie auch übertragenden Sinne. Die Gemeinschaft bildet eine Brücke zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen.
Diese Brücke betritt nun jeden Dienstag die Sportklettergruppe für behinderte Menschen frei nach dem Motto Miteinander? Selbstverständlich! Da sind die Mitglieder der Hochtourengruppe, die sich spontan als Sicherer oder Hintersicherer engagieren, und da sind die behinderten und nicht behinderten Menschen, die sich ganz selbstverständlich auf die Kletter-Herausforderung einlassen. Aktuell klettern in der Gruppe etwa neun behinderte Menschen, darunter zwei Kinder und eine Jugendliche. Darüber hinaus wird die Wand bereits regelmäßig in Kooperationen für Menschen mit psychischen oder physischen Handicaps genutzt.
Auch für fortgeschrittene Kletterinnen und Kletterer ist die absenkbare Wand eine Bereicherung: Bei stärkerer Neigung ist Reibungskletterei angesagt. Weitere Varianten: Die Routen klettern ohne die Griffe zu benutzen – oder sich nur an den Henkeln hochziehen und dabei die Tritte keines Blickes zu würdigen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Man darf auf weitere Experimente gespannt sein. Ziel ist es, die Kletterhalle zu einem Ort des Miteinanders zu machen, an welchem alle – so verschieden sie auch sind – die Freuden des Kletterns erleben können.
Frauke Zahradnik, Matthias Henn, Helga Riedel
(erschienen: Karlsruhe Alpin 3/2011)
Dies gilt nicht nur für Kletterhallen sondern auch für Hochseilgärten. Gerne stehen wir im Versicherungsbereich Frage und Antwort und stellen ihnen gern ein persönliches Angebot zusammen.
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- Britta
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02 Dez 2013 17:12 #2
by Britta
Inklusion Antidiskriminirung??? was created by Britta
Hallo!Ich bin selbständige Trainerin und Dozentin im Bereich Seminare (indoor) zum Thema Inklusion/Antidiskriminierung
mit temporären Niedriegseilgarten Elementen und anderen kooperativen Abenteuerspüielen (zB Spinnennetz, Seilspiele etc)
Ich möchte mich erstmal unverbindlich informieren und wäre dankbar fr weitere Details und Angebote. Gern per mail oder telefonisch !
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